Safranfäden geben einen eigelbfarbenen Farbton ab, wenn sie in Flüssigkeit gelöst werden. Sobald die richtige Konzentration und Farbe erhalten wurde, ist er zur Verwendung bereit. Die Safranfärbung wurde dazu verwendet, Stoffe zu färben, um sozialen Status zu signalisieren und religiöse Funktionen anzuzeigen. Adlige Personen trugen in Safran gefärbte Kleidung. Phönizische und karthagische Bräute trugen in Safran eingefärbte Schleier. Buddhistische, tibetische und hinduistische Mönche trugen in Safran eingefärbte Roben. Die Iren färbten ihre Wolle mit Safranfarbstoff und die Japaner bemalten ihre Kimonos damit.

Aristokratische Frauen und Kurtisanen in alten Zeiten verwendeten Safran als Kosmetik und Gesichtspflege. Gesichtsmasken, vermischt mit Safran werden bei Frauen angewandt, um ihre Haut weicher, glatter und frei von Akne und Pickeln zu machen. Sandelholz und Safran, vermischt mit Milch und verwendet als Maske, hinterlässt ein glattes und strahlendes Gesicht. Honig, Kokosnussöl und Zucker können auch verwendet werden, um Gesichtsmasken herzustellen. Safranpulver wirkt auch als Peeling und hinterlässt die Haut klar und hell. Safranextrakt beinhaltet antibakterielle Eigenschaften, von denen gesagt wird, dass sie auch Pickel, Akne und andere Hautkrankheiten, wie Schuppenflechte und Lepra, behandelt.

In ersten Erzählungen war davon die Rede, dass bei speziellen Anlässen Ägypter Wachskegel bedeckt mit Blumen und Safran trugen, welche ihre Haare mit süßlich stechendem Geruch parfümierten, wenn diese geschmolzen wurden; dass Römer in Wannen badeten, die gefüllt mit Safranwasser waren; dass der griechische Gott Zeus in einem Bett bestreut mit Safran schlief; und dass die Römer ihre Ehebetten offensichtlich aus sinnlichen Gründen mit Safran parfümierten. Im mittleren Osten wurden Sandelholz und Safran vermischt, um einen entspannenden Duft abzugeben, der auch Kopfschmerzen befreite. Heutige Parfümhändler machen sich den Umstand zu Nutze, dass Safran sich gut mit anderen mittleren Duftnoten oder anderen Essenzen und Duftstoffen vermischen lässt, um als Rezeptur für florale Parfüms verwendet zu werden. In Indien gibt es einen hundertjährigen Brauch, Safran in einen speziellen Tabak, genannt Zaafrani Zarda, zu füllen, welcher die Luft mit dem Safranaroma parfümiert.

Letztlich ist Safran auch als ein eindrucksvolles Geschenk für spezielle Gelegenheiten, wie Weihnachten, Hochzeiten, Ramadan und andere religiöse Ereignisse gut, da es ein wertvolles Gut ist und deshalb einen hohen Status symbolisiert.